FTAPI SecuFlows Advanced

Aktualisiert am 18.09.2026

Version v.2026.8.4


Veröffentlicht am 07.09.2026

Neu

Formulare

  • Ordner-Upload mit erhaltener Struktur: In Upload-Feldern von SecuFlows-Formularen können Nutzer jetzt komplette Ordner samt Unterordnern auswählen oder sie per Drag-and-drop hineinziehen. Der Ordner wird als ZIP-Archiv gespeichert, die Ordnerstruktur bleibt dabei erhalten. Ein Ordner zählt als eine Upload-Einheit: Die Feldoptionen "Mehrere Dateien erlaubt" und "Max. Dateien" begrenzen die Anzahl der Einheiten. Die kombinierte Maximalgröße wird zweimal geprüft, einmal vor dem Packen anhand der Quelldateien und einmal danach anhand der Archivgröße, die Maximal- und Mindestgröße je Upload-Einheit gilt für das fertige Archiv. Enthält ein Ordner eine Datei, die nicht zu den akzeptierten Dateitypen gehört, wird der gesamte Ordner übersprungen. Für Felder, die dem Ordner-Upload dienen, empfiehlt sich deshalb, in der Konfiguration "Alle Dateien" als akzeptierten Dateityp festzulegen. Leere Unterordner landen nicht im Archiv, Bildkomprimierung und Bild-zu-PDF-Konvertierung greifen innerhalb eines Ordners nicht.

Integrationen

  • SharePoint-Integration lädt Dateien in einen konfigurierbaren Zielpfad: Die SharePoint-Integration hat eine neue Aktion, mit der Sie eine oder mehrere Dateien aus einem Workflow heraus in SharePoint ablegen können. Site und Zielpfad konfigurieren Sie in der Aktion, große Dateien werden segmentweise übertragen. Bei einer einzelnen Datei kann der Zielpfad ein Verzeichnis oder ein Dateiname sein, bei mehreren Dateien muss es ein Verzeichnis sein. Ohne Zielpfad wird der Name der Eingabedatei verwendet. Liegt am Zielpfad bereits eine Datei gleichen Namens, wird sie überschrieben, sodass Wiederholungsläufe keine Duplikate erzeugen. Pro Vorgang sind maximal 500 Dateien und maximal 5 GB je Datei zulässig. Die Aktion gibt je Datei Name, Datei-ID und Web-URL zurück. Die Site wird über ihren Anzeigenamen aufgelöst: Existieren mehrere Sites mit demselben Anzeigenamen, schlägt der Upload fehl. Die bestehende OAuth2-Konfiguration der Integration wird weiterverwendet, ein zusätzliches Anmeldeverfahren ist nicht nötig.

Administration

  • Standardrolle beim ersten Login: Melden sich Nutzer über den harmonisierten SecuTransfer-Login zum ersten Mal in SecuFlows Advanced an, erhalten sie automatisch die Rolle "Viewer" und damit sofort lesenden Zugriff, statt auf eine manuelle Rechtevergabe zu warten. Bestehende Konten bleiben unverändert.

Verbessert

Formulare

  • Uploads über 100 MiB kommen vollständig an: Dateien, die über ein Formular hochgeladen wurden, wurden ab 100 MiB abgeschnitten. Der Upload meldete Erfolg, beim späteren Download fehlte der Rest der Datei, ohne dass eine Fehlermeldung darauf hinwies. Dateien werden jetzt in voller Größe gespeichert und wieder ausgeliefert.
  • Leere optionale Upload-Felder halten den Prozess nicht mehr an: Blieb ein optionales Datei-Feld leer, brach der Prozess an der nachgelagerten Aktivität ab und die Einreichung ging verloren. Betroffen waren alle Aktivitäten mit Datei-Eingabe, also die eingebaute Mail-Aktivität sowie die SecuMails- und SecuRooms-Integrationen. Prozesse laufen jetzt auch ohne hochgeladene Datei durch, die Mail geht ohne Anhang raus.
  • Kategorie-Titel im Stepper bleiben lesbar: In Formularen mit Kategorisierungs-Element überlagerten sich die Titel im Kopfbereich, sobald Anzahl oder Länge der Bezeichnungen die verfügbare Breite überstiegen. Das trat bereits auf regulärer Desktop-Breite auf und traf besonders umfangreiche Formulare mit vielen Kategorien. Die Titel werden jetzt so dargestellt, dass der aktuelle Schritt und die Navigation erkennbar bleiben.

Prozesse

  • Start-Webhooks quittieren wieder mit dem richtigen Status: Webhook-Aufrufe, die einen Workflow starten, antworteten mit HTTP 500, obwohl die Anfrage gültig war und der Workflow korrekt startete und durchlief. Aufrufende Systeme werteten das als Fehler und starteten Wiederholungen. Ausgelöst wurde der Zustand durch einen einzelnen sehr großen Aufruf, danach waren alle folgenden Webhook-Anfragen betroffen. Webhook-Aufrufe geben jetzt wieder HTTP 200 zurück.

Integrationen

  • Integrationen mit Ausdrücken konfigurieren, ohne dass die Konfiguration abbricht: Wurden in der Aktionskonfiguration einer Integration Ausdrücke wie {{value("...")}} hinterlegt, schlug die Validierung fehl, die Konfiguration stürzte ab und verschwand. Aufgefallen ist das unter anderem beim Einrichten der SecuMails-Integration mit Anhängen. Die Konfiguration bleibt jetzt bestehen. Handlungsbedarf: Im Zuge der Korrektur sind zwei Felder entfallen. Prüfen Sie bereits eingerichtete Integrationen und konfigurieren Sie sie bei Bedarf neu.

Administration und Sicherheit

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung greift wieder verbindlich: In Mandanten ohne aktiviertes "Force MFA" ließ sich der zweite Faktor umgehen: Nach der Passworteingabe konnte der Dialog zur Zwei-Faktor-Authentifizierung abgebrochen und die Anwendung direkt geöffnet werden, der Nutzer war angemeldet. Ursache war eine Schwachstelle in der eingesetzten Identitätskomponente (GHSA-9993-rfwp-rhwf), die durch ein Update auf eine nicht betroffene Version behoben wurde. Wer den zweiten Faktor abbricht, landet jetzt wieder auf der Anmeldeseite. Mandanten mit aktiviertem "Force MFA" waren nicht betroffen. Während des Updates waren Anmeldungen kurzzeitig nicht möglich.
  • Nutzeranlage im Admin Panel funktioniert wieder: Das Anlegen neuer Nutzer im Admin Panel schlug durchgängig fehl, während das Anlegen und Löschen von Mandanten unverändert funktionierte. Nutzer lassen sich jetzt wieder anlegen.
  • Rollen in der Nutzerübersicht werden korrekt angezeigt: In der Spalte "Roles" des Admin Panels stand bei allen Nutzern und in allen Mandanten "none", unabhängig von der tatsächlichen Zuweisung. Die zugewiesenen Rollen sind jetzt sichtbar. Wird dieselbe Rolle einem Nutzer mehrfach zugewiesen, erscheint außerdem keine Fehlermeldung mehr.

Version v.2026.7.4


Veröffentlicht am 25.08.2026

Neu

Integrationen

  • SecuMails direkt aus einem Prozess versenden: Eine neue Integration verschickt SecuMails aus einem SecuFlows-Prozess heraus, ohne dass jemand die Mail manuell schreiben oder ein weiteres Werkzeug bedienen muss. In der Integration hinterlegen Sie den SecuTransfer-Server und die Zugangsdaten des Absenders, je Integration genau eine Kombination aus Server und Absender. Empfänger, Betreff, Nachricht, Anhänge, Ablauffrist und Sicherheitsstufe kommen aus dem Workflow, also zum Beispiel aus Formulardaten oder aus einem vorherigen Prozessschritt. Es gelten maximal 20 MB für alle Anhänge zusammen und maximal 100 Dateien, die Nachricht wird als reiner Text übertragen. Die Integration meldet Erfolg oder Fehler zurück, dazu die Mail-ID, den Versandzeitpunkt und Angaben zu den Anhängen. Wählbar sind die Sicherheitsstufen 1 und 2.
  • Dateien aus einem Prozess in SecuRooms ablegen: Eine neue Integration lädt Dateien aus einem SecuFlows-Prozess in einen bestehenden SecuRoom hoch. Server und Zugangsdaten hinterlegen Sie in der Integration, SecuRoom und Zielpfad legen Sie im Workflow-Editor fest. Ordner, die im Zielpfad noch nicht existieren, werden angelegt. Pro Upload sind maximal 500 Dateien und maximal 5 GB je Datei zulässig. Lässt sich eine Datei nicht übertragen oder scheitert die Anmeldung, stoppt der Workflow und der Zeitpunkt sowie die Meldung des Servers werden protokolliert. Verschlüsselte SecuRooms werden nicht unterstützt.

Prozesse

  • Listen ohne Schleife verarbeiten: Verwendet eine Aktivität ein Feld, das Teil einer Liste ist, wird die Aktivität automatisch für jedes Element ausgeführt. Ein eigener Schleifen-Aufbau im Modell entfällt, die Einstellung erfolgt direkt in der Aktivität. Sie wählen zwischen sequenzieller und paralleler Verarbeitung, bei paralleler Verarbeitung wird standardmäßig die für den Mandanten maximal erlaubte Parallelität genutzt. Im Canvas zeigt ein Symbol an, dass ein Element mehrfach ausgeführt wird, und ob das sequenziell oder parallel geschieht. Damit bleibt auch für Fachanwender erkennbar, was das Modell tut.
  • Workflow-Variablen im Prozess setzen: Eine neue eingebaute Aktion schreibt Workflow-Variablen innerhalb eines Prozesses. Die Aktion zum Setzen der Variablen kann zu jedem Zeitpunkt im Prozess konfiguriert werden. Diese globalen Variablen können dann an jedem anderen Prozessschritt wieder referenziert werden, um Schritt-übergreifende Logik zu ermöglichen. Eine entsprechende Aktion zum Lesen ist nicht Teil dieser Version.

Verbessert

Formulare

  • Pflichtfelder sind klar markiert: Pflichtfelder werden über alle Feldtypen und Formularlayouts hinweg einheitlich gekennzeichnet. Beim Absenden mit unausgefüllten Pflichtfeldern erscheint eine Zusammenfassung der fehlenden Felder, neben dem Senden-Button steht ein entsprechender Hinweis. Optionale Felder bleiben ohne Markierung und tauchen in der Zusammenfassung nicht auf. Damit brechen weniger Einreichungen unvollständig ab, und nachgelagerte Prozessschritte laufen seltener ins Leere.
  • Pflichtfeldprüfung auch beim Sprung über die Schritt-Nummern: In Formularen mit Stepper und Kategorisierung wurden Pflichtfelder nur beim Klick auf "Weiter" geprüft. Wer über die nummerierten Schaltflächen im Kopfbereich zwischen den Seiten wechselte, umging die Prüfung. Sie greift jetzt in beiden Fällen.
  • Seitenwechsel beginnt oben: In mehrseitigen Formularen blieb beim Blättern die Scrollposition der vorherigen Seite erhalten, sodass die ersten Felder der neuen Seite außerhalb des Sichtbereichs lagen. Vor- und Zurückblättern springt jetzt an den Seitenanfang.
  • Formulare auf schmalen Bildschirmen: Formulare mit einem wiederholbaren Datei-Upload-Feld liefen auf Smartphone-Breite über den Bildschirmrand hinaus, Upload-Felder und der Senden-Button waren abgeschnitten und damit nicht erreichbar. Das Layout passt sich jetzt auch bei kleinen Bildschirmbreiten an.
  • Neu angelegte Formulare bleiben erhalten: Wer ein Formular anlegte und vor dem Speichern über die Werkzeugleiste zur Übersicht zurückwechselte, fand es dort nicht mehr, die Arbeit war verloren. Neu angelegte Formulare bleiben jetzt in der Seitenleiste stehen.

Prozesse und Modellierung

  • Boundary Events bleiben mit ihrem Element verbunden: Nach dem Speichern eines Prozesses löste sich ein Boundary Event zeitweise von der Aufgabe, an die es angeheftet war. Beim Verschieben der Aufgabe blieb das Symbol zurück, und die Daten der vorgelagerten Schritte standen in der nachfolgenden Aktivität nicht mehr zur Verfügung, was den Prozess brechen ließ. Die Verknüpfung bleibt jetzt über das Speichern hinweg bestehen.
  • Neu gestartete Workflow-Instanz erscheint sofort: Beim Neustart eines fehlgeschlagenen Workflows wechselte die Adresse zwar auf die neue Instanz, in der Seitenleiste tauchte sie aber erst nach einem manuellen Neuladen auf. Die neue Instanz wird jetzt direkt geöffnet.
  • Datentyp im Bedingungs-Editor auf einen Blick: Im Bedingungs-Editor eines Gateways war der gewählte Datentyp des Vergleichswerts erst nach einem Klick erkennbar, und bei mehrzeiligen Eingabefeldern wirkte die Darstellung defekt. Ein Symbol zeigt jetzt direkt an, ob Text, Zahl oder Boolean gewählt ist, und die Auswahlliste führt dieselben Symbole. Fehlkonfigurationen fallen damit früher auf.
  • Bedingungen nicht genutzter Pfade einsehen: In der Workflow-Ansicht eines Gateways ließ sich die Konfiguration eines Pfads, der im konkreten Durchlauf nicht genommen wurde, nicht öffnen. Sie ist jetzt einsehbar, sodass sich nachvollziehen lässt, warum das Gateway wie entschieden hat.
  • Gateway-Bedingung in der Workflow-Ansicht lesbar: Die als Verzweigungsbedingung hinterlegte Expression war in der Workflow-Ansicht kaum zu erkennen. Sie wird jetzt lesbar dargestellt. Am Auswertungsverhalten ändert sich nichts.
  • Mehrzeilige Ausdrücke im Formular-Builder vollständig sichtbar: Bei einem Auswahlfeld mit dem Mapping-Typ "expression" war ein längerer, mehrzeiliger Ausdruck im Eingabefeld nicht vollständig zu sehen. Der komplette Ausdruck ist jetzt lesbar.
  • Aufgaben ohne Zuweisung gehen wieder an alle Nutzer: Wurde eine einmal konfigurierte Zuweisung wieder gelöscht, blieb die Aufgabe in einem Zustand ohne Empfänger stehen und wurde gar nicht mehr ausgelöst. Der einzige Ausweg war, die Aufgabe neu anzulegen. Das Löschen einer Zuweisung führt jetzt wieder zum Standardverhalten, die Aufgabe geht an alle Nutzer.
  • Dateien aus einer Call Activity über beide Pfade ansprechbar: Ein Dateiobjekt, das über eine Call Activity an einen Kindprozess übergeben wurde, ließ sich über den Pfad .payload nicht auflösen. Statt der Datei wurden nur wenige Byte technischer Daten übertragen, sodass der angesprochene Dienst das Dokument als leer zurückwies. Nur der Pfad .value funktionierte. Beide Pfade lösen die Datei jetzt korrekt auf.
  • Datumsspalten beim CSV-Import bleiben Datumswerte: Beim Import einer CSV-Datei in eine Tabelle wurden Datumsspalten in Zahlen umgewandelt, unabhängig vom verwendeten Datumsformat. Die importierten Daten waren damit unbrauchbar. Datumswerte werden jetzt als solche erkannt und übernommen.

Integrationen

  • Eingaben in der Integrations-Bearbeitung gehen nicht mehr verloren: Beim Bearbeiten einer gespeicherten Integration sprang der Cursor im mehrzeiligen Feld für den Request-Body beim Tippen ans Ende, und in anderen Eingabefeldern gingen einzelne Zeichen verloren. Das führte zu fehlerhaften Konfigurationen. Eingaben werden jetzt zuverlässig übernommen.

Administration

  • Mailserver-Konfiguration einheitlich und mit expliziter Transportverschlüsselung: Die Einstellungen für Aufgaben-Benachrichtigungen auf Mandantenebene und für Prozess-E-Mails in den Integrationen nutzen jetzt dieselbe Oberfläche, Sie finden an beiden Stellen dieselben Optionen vor. Die Transportverschlüsselung wählen Sie über einen Umschalter statt über Checkboxen: "SSL/TLS" verschlüsselt die Verbindung von Anfang an und ist die Standardeinstellung, "Mandatory STARTTLS" erzwingt das Upgrade auf TLS und bricht ab, wenn der Server es nicht anbietet. Eine unverschlüsselte Option steht nicht zur Auswahl.

Version v.2026.6.1


Neu

Workflow-Ansicht

  • Ausführungsstatus pro Schritt direkt einsehbar: In der Workflow-Ansicht zeigt jeder Schritt seinen aktuellen Ausführungsstatus an. Auf einen Blick ist erkennbar, welche Schritte erfolgreich durchgelaufen sind, wo ein Fehler aufgetreten ist und was noch aussteht.
  • Ein- und Ausgabedaten pro Schritt abrufbar: Zu jedem Schritt lassen sich in der Workflow-Ansicht die verwendeten Eingabe- und die produzierten Ausgabedaten aufrufen. Ausgabewerte lassen sich per Schalter zwischen Felder-Liste und verwendetem JSON Ausdruck umschalten, was die Arbeit mit verschachtelten JSON-Werten erleichtert.
  • Verwendete Eingabedaten werden hervorgehoben: Die Datenfelder, die ein Schritt aus vorherigen Schritten übernimmt, werden in der Workflow-Ansicht optisch markiert. Datenflüsse und Abhängigkeiten zwischen Schritten sind damit auf einen Blick nachvollziehbar.
  • Ausdrücke pro Schritt einsehbar: Die vollständigen Ausdrücke eines Workflow-Schritts sind jetzt in der Workflow-Ansicht einsehbar. Das erleichtert die Fehlersuche bei komplexen Berechnungen und Datenzuweisungen.
  • Ausführungslogs pro Schritt in der Workflow-Ansicht: Die Ausführungslogs eines Schritts sind direkt in der Workflow-Ansicht aufrufbar, ohne in eine separate Log-Ansicht wechseln zu müssen.
  • Schrittkonfiguration direkt in der Workflow-Ansicht einsehbar: Die Konfiguration jedes Workflow-Schritts lässt sich jetzt direkt in der Workflow-Ansicht aufrufen, ohne in den Workflow Builder wechseln zu müssen. Die Ansicht ist schreibgeschützt und zeigt Gateways, Tabellenkomponenten und Formularfelder im gleichen Layout wie die Modellierungsansicht. Das Aktivitätssymbol wird dabei neben dem Schrittnamen eingeblendet.
  • Laufende Workflow-Instanz ab beliebigem Schritt neu starten: In einer aktiven Workflow-Instanz lässt sich der Prozess jetzt ab einem frei gewählten Schritt oder von Beginn an neu starten. Der Neustart übernimmt die Daten des jeweiligen Tokens und erzeugt eine neue Instanz ab diesem Punkt. Damit lassen sich Vorfälle wie ein temporär nicht erreichbares Drittsystem direkt im Tool beheben, ohne Support-Eingriff.
     

Workflow Builder

  • Prozessmodelle trotz Modellierungsfehlern speichern: Prozessmodelle lassen sich jetzt auch dann speichern, wenn BPMN-Regeln verletzt sind. Modellierungsfehler blockieren den Speichern-Vorgang nicht mehr, was die iterative Arbeit an komplexen Modellen erleichtert.
  • Schritt-IDs im Workflow Builder anzeigen: Im Workflow Builder lässt sich die interne ID jedes Workflow-Schritts einblenden. Das ist hilfreich beim Arbeiten mit Ausdrücken, die auf bestimmte Schritte referenzieren.
  • Element kann direkt nach dem Ablegen auf der Canvas konfiguriert werden: Wenn ein Element auf die Canvas gezogen wird, öffnet sich das Konfigurationspanel unmittelbar. Der zusätzliche Klick zum Auswählen nach dem Ablegen entfällt.
  • Ereignisse: „Kein Typ" als Standard und im Dropdown wählbar: Für Ereignisse steht „Kein Typ" jetzt als Standardauswahl zur Verfügung und lässt sich im Dropdown setzen. Das vereinfacht die Konfiguration von Ereignissen ohne spezifischen Typ.
  • Startereignisse: Typen „Schleife" und „Subprozess" entfernt, Schema-Editor hinzugefügt: Die Typen „Schleife" und „Subprozess" für Startereignisse wurden entfernt, da sie in diesem Kontext keinen eigenständigen Nutzen bieten. Stattdessen steht am Startereignis jetzt ein Schema-Editor zur Verfügung.
  • Schleifen können Ausgabedaten definieren: An BPMN-2.0-Schleifenaktivitäten lassen sich jetzt Ausgabedaten festlegen. Die Ergebnisse aus den einzelnen Iterationen können damit gesammelt und im weiteren Workflow-Verlauf weiterverwendet werden.
     

Workflow-Engine

  • Mindestintervall für Timer-Startereignisse wird jetzt erzwungen: Timer-Startereignisse setzen das konfigurierte Mindestintervall von 15 Minuten jetzt verbindlich durch. Ein leeres Intervall wird nicht mehr automatisch auf 1 Minute gesetzt, was unbeabsichtigte Ausführungszyklen verhindert.
     

Tabellen

  • Tabellen-Filterung mit erweiterten Funktionen: Die Tabellenfilterung wurde in mehreren Bereichen ausgebaut. Filterkriterien greifen jetzt auf den gesamten Datensatz zu, nicht nur auf die bereits geladenen Zeilen. Spalten mit aktivem Filter sind direkt in der Übersicht erkennbar. Alle aktiven Filter lassen sich mit einer Aktion gleichzeitig zurücksetzen.
     

Verbessert

Workflow Engine

  • Ausdrücke mit leerem Zeichenkettenwert werden korrekt verarbeitet: Ein Ausdruck der Form value("") führte zum Fehlschlagen des Workflows. Leere Zeichenketten als Ausdrucksargument werden jetzt korrekt verarbeitet.
  • Workflows bleiben nach Pausieren und Fortsetzen nicht mehr im Status „Läuft": Unter bestimmten Bedingungen blieb ein Workflow nach dem Pausieren und Fortsetzen dauerhaft im Status „Läuft". Dieses Verhalten wurde behoben.
  • Workflow-Logs enthalten keine Daten aus anderen Mandanten mehr: In den Ausführungslogs eines Workflows waren unter Umständen Einträge aus Workflows anderer Mandanten sichtbar. Das Logging ist jetzt mandantengetrennt und zeigt ausschließlich Daten des eigenen Mandanten.
     

Integrationen

  • SMTP-Integration: Konfigurationsfelder wieder vollständig sichtbar: Mit der Einführung der neuen Aktivitätskonfiguration wurden die Felder der SMTP-Integration (Empfänger, Betreff, Nachrichtentext) nicht mehr angezeigt. Alle Felder sind jetzt wieder sichtbar und bearbeitbar.
  • „Request Name"-Dropdown erscheint beim ersten Auswählen einer Integration zuverlässig: Wenn für eine neu hinzugefügte Aktivität zum ersten Mal eine Integration ausgewählt wurde, erschien das „Request Name"-Dropdown nicht. Der Fehler ist behoben.
  • Mail-Zwischenereignis: Korrelationsschlüssel funktioniert wieder zuverlässig: Der Korrelationsschlüssel für das Mail-Zwischenereignis war defekt, sodass Prozesse nicht korrekt auf eingehende E-Mails warten konnten. Das Verhalten wurde wiederhergestellt.
     

Formulare

  • Bild-zu-PDF-Konvertierung in Formular-Dateifeldern funktioniert wieder: Bei einem Dateifeld mit aktivierter „In PDF konvertieren"-Option schlug die Konvertierung hochgeladener Bilder fehl. Die Konvertierung läuft jetzt wieder zuverlässig.
  • Formular-Editor: Deutlich bessere Reaktionszeiten bei komplexen Formularen: Der Formular-Editor arbeitet bei umfangreichen Formularstrukturen jetzt wesentlich flüssiger. Die Verlangsamung trat zunehmend auch bei regulären Formulargrößen auf und ist damit behoben.
     

Tabellen

  • CSV-Import: Umlaute und Sonderzeichen werden korrekt übernommen: Beim Import von CSV-Dateien wurden Umlaute und Sonderzeichen falsch dargestellt, z.B. als Kästchen oder chinesische Schriftzeichen. Der Import verarbeitet Sonderzeichen jetzt korrekt.
  • Tabellenzeilen mit SharePoint-Verknüpfung können wieder bearbeitet werden: Tabellenzeilen, die mit einer SharePoint-Liste verknüpft sind, konnten nach dem ersten Anlegen nicht mehr gespeichert werden. Das Speichern von Änderungen funktioniert jetzt korrekt.
  • „Zeile finden"-Aktivität liefert Treffer auch bei leerem Feldwert: Die Aktivität gab keine Ergebnisse zurück, wenn nach Zeilen mit leerem Feldwert gesucht wurde. Die Suche gibt jetzt alle passenden Zeilen zurück.
     

Regeleditor

  • Ausdrücke in Konfigurationsfeldern werden vollständig angezeigt: Beim Öffnen einer Regel in den Konfigurationsfeldern war der Ausdruckstext häufig abgeschnitten. Das Darstellungsproblem ist behoben, der vollständige Ausdruck ist jetzt lesbar.
     

Allgemein

  • White-Labeling: Aufgaben-E-Mails verwenden die konfigurierte Mandantenidentität: Benachrichtigungen für neue, fällige und gemahnte Aufgaben enthielten den Namen, das Logo und die Links von FTAPI statt der konfigurierten White-Label-Identität. Das ist korrigiert.
  • Design-Korrekturen im Workflow Builder: Buchstaben mit Unterlängen (z.B. „g" oder „q") wurden in den Input-/Output-Seitenleisten unten abgeschnitten. Außerdem fehlte der Abstand am „Unterbrechend"-Toggle für Grenzereignisse. Beide Darstellungsfehler sind behoben.
  • „Datei zu Base64"-Aktion überarbeitet: Die Bedienung der „Datei zu Base64"-Aktion wurde verbessert. Der Toggle für die Data-URL-Option ist jetzt klarer erkennbar und eindeutiger beschriftet.

Version v.2026.4.1


Neu

Fokus auf die wesentlichen Arbeitsschritte mit der geführten Prozesskonfiguration

Die unübersichtliche Prozesskonfiguartion im Sidebar wird durch ein neues Modalfenster abgelöst: Aufgaben, Integrationen und Aktionen konfigurieren Sie nun Schritt für Schritt in einem übersichtlichen Modalfenster. Für das Modalfenster gilt: 

  • Datenfelder verschieben Sie nun einfach per Drag & Drop. 
  • Ausdrücke geben Sie einfach im neuen Eingabekonfigurator ein. 
  • Mehrstufige Und/Oder Bedingungen konfigurieren Sie nun direkt im Modalfenster. 
  • Gateway-Pfade konfigurieren Sie direkt im neuen Modal-Fenster.